Opal Opale Opals Boulderopal Schwarzopal Edelopal Yowahopal Matrixopal
Startseite | Impressum | Kontakt | AGB | Datenschutz | Hilfe
Sie sind hier: Startseite » Opal-Wikipedia » Opalmining

Opalmining in Australien

Gewinnung von Opal - Gestern
Die ersten Werkzeuge waren Schaufel und Pickel mit denen ein vertikaler Schacht in die Tiefe getrieben wurde. Mit Handwinden und Eimer wurde das lose Gestein zur Oberfläche befördert. War der Opalhaltige Level erreicht, wurden den Opalspuren entsprechend ein oder mehrere seitliche Stollen ausgehoben.

Gewinnung von Opal - Heute
Der Einsatz von Maschinen ermöglicht den Abbau von Opal grundsätzlich auf zwei Arten: maschineller Tagbau und maschineller Untertagebau

Die moderne Opalgewinnung im Untertagebau unterscheidet sich grundlegend dadurch, dass schon für die Suche nach Opal (Prospection) mobile Bohrtürme eingesetzt werden. Ist man fündig geworden, werden mit grossen, auf Lastwagen montierten Bohrmaschinen (Calweld) Einstiegs- schächte mit rund 1 m Durchmesser erstellt. Ab dem Opallevel in ca. 5 bis 40 m Tiefe wird mit elektrisch angetriebenen Pneumatikbaggern der Horizontal- schacht in das Gestein getrieben. Das lockere Gestein wird mittels Korblift (automatic hoist) oder Saugvorrichtung (blower) direkt in Lastwagen befördert, um anschliessend getrommelt (rumblers) oder in abgeänderten Betonmixer (agitators) gewaschen zu werden.

Tagbau wird betrieben, wenn sich die Opalschicht nicht zu tief unter der Oberfläche befindet (ist eine Kostenfrage). Der Unterschied zum Untertagebau besteht darin, dass das Gestein mittels riesigen Baggern und Trax bis zum Opallevel ausgebaggert oder abgeschoben wird.

Der Tagbau wird vorwiegend in Queensland beim Boulderopalmining eingesetzt. Die dabei gefundenen Boulders (kleinere oder grössere Felsblöcke) werden mit einem schweren Hammers geteilt.

Als Ratting bezeichnet der Fachmann den unerlaubten Raubabbau in den Opalminen. Opaldiebe (Ratter) haben offensichtlich eine feines Gespür für die Funde der Opalminers. Die Ratter arbeiten normalerweise in Gruppen mit Aufpasser, die dafür sorgen, das sie bei ihrem Handwerk nicht gestört werden. Nachts wenn in den Minen nicht gearbeitet wird, oder auch tagsüber wenn der Besitzer abwesend ist, tauchen diese Strolche in ergiebigen Minen auf und räumen die opalhaltigen Schichten aus. Bei ihrer illegalen Tätigkeit bedienen sie sich einer unglaublichen Raffinesse und Frechheit. In der frühen Pionierzeit, wurde mit erwischten Ratters nicht lange gefackelt. Manch einer ist da spurlos in einer Mine verschwunden.

Illegal Mining kommt vor allem vor, wenn Claim an Claim an vermuteten reichen Opalvorkommen registriert und abgebaut werden. Nach einem sogenannten Rush (grosse Opalfunde) werden dicht um den Fundort Claims abgesteckt (50 x 50 m). Da kommt es doch immer wieder vor, das ein Miner die Grenze seines Claims vergisst, wenn eine reichhaltige Opalader in Nachbars Mine verläuft.

Das "Diggers Rest" in Lightning Ridge war der beliebte Treffpunkt der Miner. Leider ist das Hotel 2006 zum zweiten mal auf spektakulärere Weise abgebrannt und wird unter Umständen und zum leidweisen vieler Miner nicht wieder errichtet. Gerne erzählte man Ihnen dort nach einigen Stubbies (kleine Flaschen Bier) die schauerlichsten Schauergeschichten über Ratters und andere Halsabschneider. Heute treffen sich die Miner im Nobbies Bistro im Lightning Ridge Hotel Motel Komplex.

license number 36874

Claim registered at Greenacres,
Coocoran Fields Lightning Ridge

Link zu Opalentstehung